Beschäftigte der AWO Werkstätten arbeiten jetzt in Heimarbeit


Betreuungsangebot vor Ort bleibt noch bis Dienstag bestehen    

Die AWO Siegener Werkstätten stellen ab Montag, 16.3.2020 bis auf weiteres auf Heimarbeit um. Das bedeutet, alle Menschen mit Handicap, die in den Werkstätten der AWO tätig sind, können ab sofort, von zu Hause aus arbeiten. „Der Schutz der von uns zu betreuenden Menschen hat oberste Priorität, darum werden wir den Arbeitsprozess jetzt dezentral umorganisieren, so dass von zu Hause  aus gearbeitet werden kann,“ so Jens Hunecke, stellvertretender Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein/Olpe. Man baue  derzeit mit Hochdruck ein Netzwerk auf, auch in Kooperation mit dem DRK Kreisverband, der als verantwortlicher Fahrdienst  die neuen Abläufe wie Materialversorgung und ähnliches unterstützen wird, so Hunecke weiter. Auch die Menschen, die derzeit in den insgesamt sechs Wohnstätten der AWO leben, werden ab sofort von zu Hause aus arbeiten und brauchen nicht mehr in die Werkstätten zu fahren. Wie die genaue Organisation der Heimarbeit aussehen wird, will die AWO in den nächsten Tagen präzisieren.

Das zentrale Betreuungsangebot der AWO-Werkstätten bleibt aber bis einschließlich Dienstag, 17.3.2020 in allen Werkstätten bestehen. „So stellen wir sicher, dass Menschen, die zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind nicht alleine gelassen werden und wir ein Zeitfenster haben, hier zielgerichtet zu reagieren“, so Hunecke weiter.  Nach Ablauf dieser Übergangsfrist, also ab dem 18.3.2020 werden dann alle Menschen mit Behinderung in den Siegener Werkstätten in Heimarbeit arbeiten.