STS der AWO nach Umzug unter neuer Leitung


Martin Schaufert, Rehabilitation/Pädagogik (rechts) und Bernhard Krombach, Betriebswirtschaft/Technik leiten ab sofort den Siegener Technik Service der AWO.

Seit Herbst letzten Jahres befindet sich der Siegener Technik Service (STS) in neuen Gebäuden in der Wallhausenstraße 30 auf dem Heidenberg in Siegen. Der Umzug war notwendig geworden, da die bisherigen Räumlichkeiten keine optimalen Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten ermöglichten. Die geplante offizielle Einweihungsfeier im Frühjahr dieses Jahres musste leider Corona-bedingt ausfallen. Der Siegener Technik Service ist ein Teil der Siegener Werkstätten des AWO Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein/Olpe. Dort arbeiten überwiegend Menschen mit psychischer Behinderung. Der Siegener Technik Service sieht sich als Dienstleister und Partner für die hiesige Industrie und den Handel. Zum Leistungsspektrum gehören Metallverarbeitung mit modernen CNC-Dreh- und Fräsmaschinen, Schaltschrankbau und Kabelkonfektionierung, System- und Baugruppenmontagen, sowie allgemeine Montage- und Verpackungsleistungen.

Das speziell geschulte Personal betreut die Beschäftigten sowohl in pädagogischer als auch fachlicher Hinsicht. Dabei werden die Arbeitsplätze individuell an die Fähigkeiten angepasst – so können die vorhandenen Einschränkungen ausgeglichen und vorhandene Fähigkeiten genutzt werden. Ab Mitte März wurde wegen der Corona-Krise ein Betretungsverbot über die Werkstätten in NRW verhängt. Glücklicherweise konnte der Betrieb ab dem 11. Mai wieder schrittweise hochfahren werden. So wurde ein spezielles Hygienekonzept für die Werkstätten erstellt, die notwendigen Abstände am Arbeitsplatz konnten durch eine geregelte Umorganisation der Fertigung eingehalten werden. Damit konnten alle Kunden wieder bedient werden. Der Siegener Technik Service steht außerdem unter neuer Leitung. Für den pädagogischen Bereich ist Martin Schaufert und für die technisch-betriebswirtschaftliche Seite seit Juni diesen Jahres Bernhard Krombach verantwortlich. „Wir möchten die Corona-Krise auch als Chance nutzen für eine intensivere Zusammenarbeit mit der heimischen Wirtschaft. Gerade Firmen, die Probleme mit den Lieferketten aus dem Ausland haben, sollten überlegen, ob sie nicht unsere Einsatzmöglichkeiten testen wollen. Wir sehen unsere Leistungsfähigkeit bei widerkehrenden Aufträgen in mittleren Losgrößen, wo noch Handarbeit eingesetzt wird“, so Bernhard Krombach. Man habe nicht nur moderne CNC Maschinen, sondern auch ein sehr flexibel einsetzbares Team, so Krombach weiter. Damit verfügen wir über entsprechende Kompetenz in der Metallverarbeitung. Wer Interesse an einer möglichen Zusammenarbeit hat, kann sich gerne per email an Bernhard Krombach (b.krombach@awo-siegen.de) wenden. Ein positiver Nebeneffekt ergibt sich bei der Zusammenarbeit mit dem STS. Ein Teil der Dienstleistung kann bei der Ausgleichsabgabe mit angerechnet werden.